Berichte aus dem Jahr 2013 (Rottmeister Michael Hoyer) - Rosenrott

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Berichte aus dem Jahr 2013 (Rottmeister Michael Hoyer)

Berichte

 

Winterwanderung am Samstag 1. Februar 2014

Die 2014er Wanderstrecke fiel witterungsbedingt leider sehr kurz aus und beschränkte sich für die meisten auf den eher überschaubaren Weg vom Parkplatz ins Schützenhaus. Die Wanderung fand im wahrsten Sinne des Wortes "im Saale" statt  Wegen des anhaltenden Nieselregens und der aufgeweichten Wege wäre beim Wandern so Recht keine Freude aufgekommen. Dass der Weg durch die Feldmark ins Wasser fiel, war wirklich schade, denn mit rund fünfzig Leuten - bunt gemischt. Männlein und Weiblein, von 12 Monaten bis 80 Jahren - war die Einladung des Vereins zum Wandern auf sehr viel Resonanz gestossen.
So musste der bereits feldmarschmässig gepackte Bollerwagen wieder abgeladen werden und das Kaffetrinken fand nicht unter freien Himmel. Statt dessen machte sich die fröhliche und fidele Trupppe im Schützenhaus über Kaffee und Kuchen her. Das begleitend stattfindende Luftgewehrschießen um den Rottpokal erfreute sich großen Zuspruchs. Letztendlich gab es auch kaum jemanden, der nicht auf den Schießstand ging. Zögerer und Zauderer der Kategorien "Ich kann das nicht", "Ich habe das noch nie gemacht" und "Ich trau mich nicht" wurden von ihren Nachbarn solange bequatscht, bis sie überzeugt waren (oder ihre Ruhe haben wollten).
Nachdem wir auf unser Geburtstagskind Astrid G. angestossen hatten, ging es dann Abends an die große Tafel im Saal vom Schützenhaus und alle machten sich mit Begeisterung über den Grünkohl her. Nach dem Essen folgte endlich die mit Spannung erwartete Proklamation der besten Schützen im Rosenrott. Bei den Damen war es Ina T. und bei den Herren Michael H., die die meisten Ringe geschossen hatten. Der beste Schuss - gesenkte Häupter bei den Schützenfest erprobten Herren - kam aus der Damenriege. Ulrike K. hatte sehr zur Freude eines gewissen Schorse K. die beste 10 geschossen.
Fazit: Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, gute Gelegenheit im neuen Jahr die Freunde einmal wieder zu treffen, Erinnerungen auszutauschen und die Vorfreude auf das Fest der Feste zu schüren. Vielen herzlichen Dank daher an Michael H. und seine Familie, die das Treffen organisiert, vorbereitet, und auch die Hauptlast der Durchführung geschultert haben.


Brand im Rottgarten am Nordwall am Dienstag 15. Oktober 2013

Die aktuelle Brandserie in Stadthagen verschont leider auch die Rottbrüder nicht. Nachdem am Montag in der Mittagszeit das Rottlokal der Jungen Bürger an der Krebshäger Straße niedergebrannt ist, hat es am Tag darauf im Garten am Nordwall gebrannt. Am Dienstag gegen 17 Uhr standen die beiden Lauben in der Gartenhälfte von Andreas in Flammen. Trotz schnellem und beherztem Eingreifen der Feuerwehr waren die Gartenlauben nicht mehr zu retten und sind durch den Brand zerstört worden. Kaum ein Jahr, nachdem der Geräteschuppen an der Südseite des Grundstücks ein Raub der Flammen wurde, hat es also schon wieder im Garten gebrannt.
Eine Fotoserie über den aktuellen Brand findet sich auf den Internetseiten der Schaumburger Nachrichten und ein Video der SN über das traurige Ereignis kann bei YouTube abgerufen werden.



Zelt abbauen am Samstag 20. Juli 2013

Da es in den Tagen nach dem Schützenfest regnerisch war durfte das Zelt länger als sonst in seinem schönen Garten verweilen. Erst vier Wochen nach dem Fest war es endlich soweit, die Plane war trocken und das Zelt wurde wieder in den Winterschlaf geschickt.
Runde 10 Rottbrüder hatten sich am Samstag vormittag eingefunden, um das Zelt abzubauen und zu verladen. Besonderer Dank an Willi Sölter, der es sich wieder einmal nicht nehmen ließ, dazu zu stossen und uns mit (dem dringend benötigten) Rat zu Seite zu stehen. So haben wir es denn nicht nur geschafft, ohne Schäden an Mensch und Material das Zelt umzulegen, sondern wir haben es auch hin gekriegt, die Holzteile in der richtigen Reihung auf dem Hänger zu verstauen. Nachdem die Arbeit getan war, haben wir noch ein Weilchen bei Bier und Brötchen zusammen gesessen und davon geträumt, dass wir in weniger als einem Jahr das Zelt endlich wieder aufbauen dürfen.


618. Historisches Schützenfest vom Mittwoch 19. bis Sonntag 23 Juni 2013

Das Foto unten ist am Sonntag entstanden und zeigt uns einen glücklichen Rottmeister: Drei Tage ein volles Zelt, gute Stimmung, Singen, Lachen, Bier hat gereicht, beim Rundmarsch nur kleinere Wolkenbrüche, keiner hat sein Holzgewehr verloren, alle heile in der Festhalle angekommen. Doch das Foto zeigt uns noch mehr: Michael bedankt sich - auch in unserem Namen - bei seiner Ingrid mit einem Küsschen dafür, dass sie ihm die ganze Zeit treu als Rottmeisterin zur Seite gestanden und den Laden geschmissen hat. Gerüchteweise hat er es aber nicht bei dem Küßchen belassen. Ohrenzeugen der Szene versichern glaubhaft, dass er ihr eine 14 tägige Kreuzfahrt mit der Aida durch das Mittelmeer versprochen hat. Auch von Seiten der Rottbrüder ein großes Dankeschön an unserer 2013er Rottmeisterpaar Michael und Ingrid nebst ihren zahlreichen Helferinnen.

In diesem Jahr gab es für die Rottbrüder viel Neues zu bestaunen. Das fing an mit der Helmpflicht beim Zeltaufbau, da gab es den niegelnagelneuen, moosgrünen Wickelraum für die artgerechte Pflege des zahlreich vertretenen Rottnachwuchses im Kleinkindalter, und die Damen haben ein neues Zapfzelt bekommen. Doch über all dem Neuen kamen die Traditionen keineswegs zu kurz. Die Befürworter von Sekt und Kanapees konnten sich glücklicherweise nicht duchsetzten, es gab Bier, Grünen und Mettbrötchen. Statt dezent-chilliger Hintergrund-Lounge-Musik wurden die alten, und auch ein paar ganz neue Lieder geschmettert.
Der alte Brauch, dass sich die Rosenrottbrüder nach dem Rundmarsch lieber zur feuchtfröhlichen Manöverkritik zusammen setzten, anstatt zum Schießen zu gehen, wurde auch in diesem Jahr liebevoll gepflegt. Der einzige, der Ehre für das Rosenrott eingelegt hat, war unser Rottmeister höchstpersönlich. Trotz seiner vielen Aufgaben in Rott und Festkommitee hat er es sich nicht nehmen lassen, drauf zu halten und den dritten Platz beim Wettbewerb um den Engelking'schen Schild zu erringen. Lieber Michael, großes Rottbruder-Ehrenwort, nächstes Jahr gehen wir alle zum Schießen.

Stichwort nächstes Jahr: Auf der Nachfeier wurden Lanze und Schild feierlich an Jörg und Claudia, unserem 2014er Rottmeisterpaar, übergeben. Die beiden haben uns alle schon eingeladen. Keine Frage, ihr zwei, wir werden zur Stelle sein.

Zelt aufbauen
am Samstag 15. Juni 2013

Zelt schmücken
am Montag 17. Juni 2013

Rottfeier
am Donnerstag 20. Juni 2013

Rottfeier
am Freitag 21. Juni 2013

Rottfeier
am Sonntag 23. Juni 2013

Nachfeier
am Sonntag 23. Juni 2013

 

Rottbegehen am Samstag 1. Juni 2013

Auf 13:30 Uhr strömten zahlreiche Rottbrüder der III. Quartierschaft in das Schützenhaus, um sich kurz vor dem großen Fest wieder mit dem Gebrauch des Kleinkaliber-Gewehres vertraut zu machen. Durch den Andrang zog sich das Schiessen in die Länge. Die Uhr schlug drei, als der Hauptmann die Truppe vorm Schützenhaus zur Befehslausgabe antreten ließ. Dann hieß es "Ohne Tritt Marsch!" und es ging mit flottem Schritt Richtung Osten. Als wir uns dem Rottgarten am Nordwall näherten, sahen wir schon weitem die blütenweiss Plane des niegelnagelneuen Zapfzeltes durch die Bäume schimmern. Danach ging es dann weiter zum Fürsten- und schließlich zum Bernhardinerrott. Der Weg war lang und beschwerlich, doch da die drei frisch gekürten Rottmeister sich nicht lumpen ließen, musste unterwegs keiner hungern oder dursten.
Als es dann schließlich mit dem Bus von der Höhe zu Hauptmanns Teich ging, waren alle schon recht fröhlich. Um dem Busfahrer ein kleine Freude zu machen, wurde er von den Rottbrüdern auf dem ganzen Weg durch die Stadt mit ebenso freudig wie lautstark vorgetragenen Schützenfestliedern verwöhnt. Am Teich angekommen, warteten schon zwei unter der Last der Bratwürstchen und Steaks fast zusammenbrechende Grills und ein Fässchen mit kühlem Gerstensaft auf die ausgelaugten Gestalten, sodass einem fröhlichen und geselligen Ausklang des Rottbegehens nichts mehr im Wege stand.

Chargiertenwahl am Freitag 17. Mai 2013

Die Rottbrüder konnten es wieder einmal kaum erwarten. Beim vereinbarten Treffen um 18:25 Uhr vor dem Ratskeller stand nur ein klägliches Häuflein; der große Rest der Truppe saß schon oben auf dem Saal. Da der (zu dem Zeitpunkt noch) Rosenrott-Rottmeister-Kandidat schon seit den frühen Nachmittagsstunden unseren Stammplatz heldenhaft gegen Fremdbesetzung verteidigt hatte, konnten wir uns wie die Ehrengäste fühlen und völlig stressfrei Platz nehmen.
Wir zeigten uns dankbar und haben, als Michael Hoyer dreieinhalb Stunden und zwölf Biere später endlich aufgerufen wurde, alle begeistert den Arm in die Höhe gestreckt und ihn damit einstimmig zum Rottmeister 2013 gewählt. Michael und Ingrid waren überwältigt von der großen Zustimmung und haben sich spontan mit einer Runde Grünen für das entgegen gebrachte Vertrauen bedankt. Doch nicht nur die Rosenrottbrüder haben einen neuen Rottmeister: Die Bernhardiner werden von Horst Wittkugel und die Fürsten von Olaf Fandrich angeführt.
Bei den Chargierten der III. Quartierschaft haben wir es mit dem legendären 1957er Wahlkampfmotto der CDU gehalten: "Keine Experimente". Als erfahrenes Führungsquintett werden als
Schlachtschwerträger Jan Busche, als Hauptmann Frank Marx, als Feldwebel Florian Redecker, als Fahnenträger Wolfgang Barembruch und als Schaffer Achim Theus die III. Quartierschaft sicher durch die turbulenten Tage geleiten.
Ein Klick auf Tabelle zeigt, wer in den anderen Quartierschaften vorne weg marschiert. Nach der Arbeit - zwei Stunden Dauerwählen können ganz schön in die Arme gehen - kam dann endlich das Vergnügen dran. Und dass es vergnüglich zuging, zeigen sehr anschaulich die Filmproduktionen Rottbrüder außer Rand und Band - Folge 1, Folge 2, Folge 3, Folge 4, Folge 5 und Folge 6 von Dirk. Wer nach dem Betrachten der Videos Lust auf noch mehr Eindrücke von der diesjährigen Chargiertenwahl hat, der sei auf die Fotostrecke der Schaumburger Nachrichten verwiesen.



© Ulrich Wischhöfer 2012 - 2020
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