Aktuelle Berichte (Rottmeister Christian Schulz) - Rosenrott

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Aktuelle Berichte (Rottmeister Christian Schulz)

Berichte

 

Rottbegehen am Samstag 27. April 2024

Ab 13 Uhr trafen die Rottbrüder aus der III Quartierschaft zahlreich am Schützenhaus in Stadthagen ein, empfingen Zielscheiben nebst 7 Patronen, um sich sodann auf der Schießbahn fit für das Schützenfest zu machen. Leider ist es dem Autor dieser Zeilen auch diesmal nicht gelungen, die an sich recht klare Anweisung: 3 Schuss auf "P", drei Schuss auf "R" und einen auf ’"B‘ tatsächlich in die entsprechende Anzahl von Löchern in den zugehörigen Scheiben umzusetzen: "Egal, er war dabei".


Die Uhr schlug drei, als der Hauptmann die Truppe zur Befehlsausgabe antreten ließ. Dann hieß es "Ohne Tritt Marsch!” und es ging mit flottem Schritt in Richtung Osten zum Fürstenrott am Tulpenweg. Hell leuchteten die Augen der Rottbrüder beim Anblick der reich belegten Brötchenplatten und gut gefüllten Bierkästen. Nach einem dreifachen bis zum Marktplatz schallenden "Vivat Hoch" ging es weiter zur Vornhäger Straße: Erst zum Hauptquartier der Rosen in der Ebene und anschließend zu den Bernhardinern auf der Höhe. Natürlich nicht, ohne sich auch hier jedes Mal mit einem dreifachen bis zum Marktplatz schallenden "Vivat Hoch" für die freundliche Bewirtung mit dem Lebenselexier des Rottbruders zu bedanken. Um die Kräfte der vom langen Marsch ausgezehrten Truppe zu schonen, wurde für den Weg zum "Haus am See" kurzerhand ein vorbeifahrender Gelenkbus requiriert und zum MTW umfunktioniert. Für den Busfahrer, der tagein-tagaus den Lärm von 120 ausgelassenen Schulkindern über sich ergehen lassen muss, war unsere inbrünstig vorgetragene Junge Jägerin in der Langfassung (drei Strophen mit jeweils angehängter Doppel-Lore) bestimmt ein ganz besonderes Erlebnis, von dem er noch lange zehren wird.


An Franks Teich angekommen, gab es eine riesengroße Überraschung. Statt dem betagten Telefunken-Plattenspieler mit der schon arg abgenudelten Egerländer-LP begrüßte uns dort eine 10-köpfige Blaskapelle. Lauter junge Talente, die sich extra für diesen Abend zusammengefunden hatten und für mächtig Stimmung sorgten. Bei wunderbarer Schützenfestmusik, bei frisch Gezapftem und frisch Gegrilltem haben wir den Tag in fröhlicher Runde ausklingen lassen. Das war ganz gewiss vielfach ein dreifaches bis zum Marktplatz schallenden "Vivat Hoch" wert. Daher ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Chargierten, an Frank, an die Zapfer, an die Griller und an die Musiker für diesen schönen Tag. Abschließend noch die Info, dass das Rosenrott beim Schießen wieder ganz vorne mitgemischt und den dritten Platz auf dem Siegerpodest erkämpft hat, sich tatsächlich nur dem Fürsten- und Bernhardinerrott geschlagen geben musste.

© Ulrich Wischhöfer 2012 - 2024
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