Berichte aus dem Jahr 2016 (Rottmeister Matthias Molthahn) - Rosenrott

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Berichte aus dem Jahr 2016 (Rottmeister Matthias Molthahn)

Berichte

 

Rosenrott räumt ab beim Vereine-Schießen am Freitag 11. November 2016

Nach einigen Jahren Abstinenz schickte das Rosenrott beim diesjährigen Vereine-Schießen, ausgerichtet vom Schützenbund Stadthagen, wieder zwei Mannschaften ins Rennen. Eine Mannschaft besteht aus drei Vereinsmitgliedern, geschossen wurde mit Luftgewehr auf zehn Meter, zehn Wertungsschüsse je Schütze, höchstmögliche Ringzahl 300 (Mannschaft insgesamt). Nachdem am Dienstag Rosenrott I mit Dirk, Niels und Florian bereits fulminante 275 Ring vorgelegt hatte, wollte Rosenrott II am Freitag natürlich mindestens gleichziehen. Doch nur Schorse U. erfüllte die Erwartungen, Malte kratzte lediglich die 90er Marke und ausgerechnet Christian, auf dem als Jungjäger die Hoffnungen ruhten, schaffte nicht den Umstieg vom Großkaliber auf das filigrane und leichtgängige Luftgewehr.

Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde mit vielen Gesprächen unter den anderen Teilnehmern überbrückt. Schnell zeigte sich, dass sich diese zum größten Teil aus der Stadthäger Schützenfestlandschaft rekrutierten. Wir nutzten die Gelegenheit zu quartierschaftsübergreifenden Kontakten und stellten fest, dass zum Beispiel im Kauschietenrott oder bei den Brandenburgern auch feine Leute sind!

Bei der Preisverleihung konnte sich der Favorit durchsetzen und Frank Marx nahm für die Feuerwehr den ersten Preis entgegen. Gleichzeitig errang er mit 98 Ring auch den ersten Platz in der Einzelwertung. Auf Platz zwei im Mannschaftswettbewerb folgte das Kauschietenrott mit nur einem Ring mehr als unsere Rosenrott I, die knapp geschlagen aber immerhin den dritten Rang erschießen konnte. Großer Jubel dann in der Mannschaftswertung: Schorse U. belegte den zweiten Platz mit 95 Ring und Dirk den dritten (94 Ring). Somit kommen die drei besten Einzelschützen aus der III. Quartierschaft und Erinnerungen wurden geweckt an das Schützenfest 2007, als die drei besten Schüsse ebenfalls in "Q III" abgegeben wurden.
Unterm Strich: Viel Spaß beim Schießen auf der neuen Luftgewehranlage mit modernster Technik, viel Geselligkeit und abschließend gekrönt mit den sehr guten Ergebnissen. Danke an den Schützenbund für die Ausrichtung und bis zum nächsten November! (FrM 2016)

621. Historisches Schützenfest vom Mittwoch 8. bis Sonntag 12 Juni 2016


Das 2016er Schützenfest stand im Zeichen der Mobilität, Fahrzeuge prägten das Bild. Die Brandenburger hatten mit der Piaggio Ape Calessino den kleinsten, die Bernhardiner mit ihrem Reisebus den längsten, aber wir hatten mit unserem niegel-nagel-neuen Mercedes-Benz Actros Rosenrott-Truck mit Abstand den dicksten. Leider durften wir ihn nicht zum Parademarsch mitnehmen, das durften nur die Brandenburger mit der Ape. In unseren Actros passten auch nicht wie bei den Bernhardinern alle Rottbrüder auf einmal rein. Aber in unserem Truck saß die elasto-pneumatische Elle und hat jeden Rottbrüder getröstet, dem zu Hause trotz aufopferungsvollem Einsatz beim Schützenfest "Kein Dank und keine Liebe" zuteil wurde. Dafür ein kräftiges dreifach "vivat hoch" auf unseren Rottmeister Matthias Molthahn.

Platzkonzert am Mittwoch

Rottmeisterpaar 2016 Matthias und Christina (ScS 2016)
Und gleich nochmal ein ganz besonders kräftiges dreifach "vivat hoch" auf seine Christina und ihre Damenriege. Durch ihren Einsatz wanderte ein beständiger Strom von Bieren und Brötchen ins Zelt. Klassiker wie "Ja, ist denn hier der Ober tot?" oder "Es gibt kein Bier auf Hawaii" gehörten 2016 nicht zum aktiven Repertoire der Rottbrüder.
Auch Udo hat das Thema Mobilität aufgegriffen und in seinem Rottmeisterlied Matthias schmeiß den Laster an, das Rosenrott braucht Bier. Den 38 Tonnen Truck aus Nienstädt wollen wir. das berufliche Steckenpferd von Matthias in den Mittelpunkt gestellt und mit Man fragt sich, wo der Gerstensaft für‘s Schützenfest wohl bleibt...„St. Annen liegt im Sauerland und das ist schrecklich weit." zugleich auch noch ein wirtschaftsgeografisches Thema mit abgehandelt.
Es war ordentlich was los im Rottzelt, die Stimmung war prächtig. Der Leser möge einfach mal die Bildergalerien durchblättern, dann bekommt er einen Eindruck davon, mit wieviel Engagement sich die Rottbrüder dem Festgeschehen gewidmet haben, wer sich alles in Zeug gelegt und für gute Laune im Rottzelt gesorgt hat. Am Donnerstag ging es so hoch her, dass noch nicht mal mehr Zeit blieb, um Markus Metschke, der uns nächstes Jahr anführen wird, die Kette umzuhängen.

Festball am Freitag

Zapfenstreich am Samstag

Rottfeier am Donnerstag

Rottfeier am Freitag

Rottfeier am Sonntag

Nachfeier am Sonntag

Die Sonne hat auch mitgespielt und so musste der Rottmeister so manches Mal die Rottbrüder wieder zurück ins Zelt treiben. Denn da wurde so einiges geboten: Vielstimmiger Chorgesang, virtuose Instrumentalsolisten, schmissige Blasmusik, packende Kleinkunst, darstellendes Spiel, tiefschürfende Referate, vielfältige Schützenfestpoesie vom knackigen Zweizeiler bis zur weit ausholenden Ballade. So gingen die drei tollen Tage wie im Fluge vorüber. Kaum, dass man sich versah, war Sonntagabend und mit der Nachfeier ging das große Fest zu Ende. Tröstlich nur, dass Matthias Molthahn und Christina die Rott-Insignien an Markus Metschke und Susi übergeben konnten und damit die Weichen für das Schützenfest 2017 gestellt werden konnten. Darum nicht vergessen, am Mittwoch 14. Juni 2017 geht es wieder los . . .  

           


Zehnjähriges Jubiläum mit über 100 Mitgliedern

Während des diesjährigen Schützenfestes 2016 hat der Verein „Freunde des Rosenrott e.V.“ die Marke von 100 Mitgliedern geknackt und sich selbst damit zum zehnjährigen Bestehen das schönste Geschenk gemacht. Nachdem der Vereinsvorstand am Schützenfestdonnerstag und beim Stand von 91 Mitgliedern das Ziel „zehn Jahre und 100 Freunde“ vorgab, konnte Rottmeister Matthias Molthahn am Sonntag mit Bianka Freymuth das 100. und mit Clemens Wolf sogar das 102. Mitglied begrüßen. Bei einer Ausmarschstärke von ca. 60 Mann freut sich das Rosenrott über den großen Zuspruch an Unterstützern, wozu auch viele Helferinnen und Lebenspartnerinnen der Rottbrüder zählen. (FrM 2016)

Freunde des
Rosenrott
e. V.


Zelt schmücken am Montag 6. Juni 2016

Als gegen 16 Uhr die Rottbrüder eintrudelten, waren die Jungen Bürger bereits da gewesen und hatten Berge von Grün abgeladen. Kompliment daher an unseren Rottmeister für Organisationstalent und Überzeugungskraft. Die quälend lange Diskussion des Vorjahres über die richtige Position der schaumburg-lippischen Landesfahnen unter der Zeltplane fiel dieses Jahr glücklicherweise aus. Die Balken waren gedrahtet, die Fahnen hingen unter Plane, Grün gab es in Massen. Doch dann fiel irgendjemand auf: "Die Fahnen hängen schief!". Es ging gut eine halbe Stunde mit intensivem Justieren der Leinen ins Land, bis endlich die Abweichung zwischen der Längsachse der Fahnen und der Ausrichtung der Dachbalken an keiner Stelle mehr größer als einen Millimeter war. Und schon konnte das Stecken der Tannen in dem von der Sonne und der hitzigen Diskussion brütend warmen Zelt beginnen.

Andere Rottbrüder machten sich derweil daran, um das eigentliche Rottzelt herum die Nebenzelte aufzubauen: Zapfzelt, Hauptmannszelt und Damenzelt. Da die Idee aufgekommen war, dass mit Blick auf die morgentliche Verkehrsspitze auch ein Begrüßungszelt für die Eingangsbehandlung (Bezahlen, Unterschreiben, Rose anstecken, Rottabzeichen umhängen, Festabzeichen anstecken, Küsschen von der Rottmeisterin, Handschlag mit dem Rottmeister, Begrüßungsbier) nützlich wäre, hatte unser Rottmeister vom heimischen Dachboden zusätzlich noch ein weiteres 40 qm großes Zelt hervorgezaubert. Diese bietet die nötige Fläche, um - so denn entsprechend qualifizierte Rottdamen in ausreichender Anzahl verfügbar sind - in drei parallelen Behandlungssträngen bis zu 24 Rottbrüder pro Minute abzufertigen.

Nachdem dann auch noch das große Rosenrott-Banner in luftiger Höhe über dem Eingang aufgespannt war, und neben dem Rottzelt ein 5 Meter hoher Fahnenmast im Boden verankert war, konnte die Truppe endlich zum gemütlichen Teil mit Bier und Bratwürstchen übergehen. Als schließlich unser Rottmeister im Licht der Abendsonne die Fahne am Mast gehisst hatte, waren alle rundum glücklich und zufrieden. Mittwoch geht's dann richtig los.

Rottbegehen am Samstag 28. Mai 2016

Ab 13 Uhr trafen die Rottbrüder aus der III. Quartierschaft am Schützenhaus in Stadthagen ein, empfingen jeder 3 Zielscheiben ("P" wie Probe, "R" wie Ring und "T" wie Teiler) und 7 Patronen, um sich sodann auf der Schießbahn fit für den Ernstfall in knapp zwei Wochen zu machen. Wobei anzumerken ist, dass es dem Autor dieser Zeilen - zum wiederholten Male - nicht gelungen ist, die an sich recht deutliche Anweisung: 3 Schuss auf "P", drei Schuss auf "R" und einen auf ""T" tatsächlich in die entsprechende Anzahl von Löchern in den gekennzeichneten Scheiben umzusetzen; "Egal, er war dabei".

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es dann "Ohne Tritt Marsch!" auf Schusters Rappen in Richtung Osten. Unser Weg führte uns zuerst zu den Fürsten am Stadtfelde, dann zu den Rosen an der Vornhäger Straße und schließlich zu den Bernhardinern am Schäferhof in Probsthagen. Es herrschte schönster Sonnenschein, es wurde munter erzählt und geplappert, und durch die Vorsorge der drei frisch gekürten Rottmeister musste auch keiner unterwegs hungern oder dursten.

Bewundernde "Ah" und "Oh" Rufen erschallte sodann auf dem Schäferhof, als Firma Ruhe mit einem First-Class-Reisebus vorfuhr, um die Truppe auf höchst kommode Art zu Hauptmanns Teich ans anderes Ende der Stadt zu bringen. Am Teich angekommen wartete schon ein schwer unter der Last der Bratwürstchen und Steaks ächzender Grill und ein Fässchen mit kühlem Bier auf die ausgelaugten Rottbrüder, sodass einem fröhlichen und geselligen Ausklang des Rottbegehens nichts mehr im Wege stand.

Zeltaufbau am Montag 23. Mai 2016

Voller Vorfreude auf das Schützenfest waren über 20 Rottbrüder dem Aufruf des Rottmeisters gefolgt. Alle stürmten sogleich voller Tatendrang auf den Hänger mit den Zeltbauteilen los. Doch halt, Kommando zurück, so schnell schießen die Preußen nicht. Derselbe Platz wie im Vorjahr, dasselbe Zelt wie im Vorjahr, also auch Zelt aufstellen wie im Vorjahr? Nein, viel zu einfach! Nach einer längeren, ebenso engagiert wie sachkundig und ergebnisoffen geführten Diskussion haben sich schließlich die Traditionalisten durchgesetzt. Kurzer Schenkel des U an die Südseite, rechter "Veteranen"-Schenkel an die geschlossene Ostseite, Zelteingang am linken westlichen "Jugend"-Flügel. Praktische Erwägungen wie "da müssen die Ankommenden erst mal das halbe Zelt umrunden", "schön wäre doch auch mal Morgensonne im Zelt" oder "da hauen die Regenschauer aus Westen so richtig schön rein ins Zelt" verlieren an Gewicht, wenn es gilt das wertvolle Erbe zu bewahren.

Der sich.an diesen eher theoretisch orientierten Exkurs anschließende praktische Aufbau des Zeltes gestaltete sich dann vergleichsweise unspektakulär. Der Eimer mit den Schrauben war da. Vermisst wurden zwar anfangs die Seile zum Befestigen der Plane, aber die fanden sich schließlich in einen der Koffer mit den Rottfotos. Dank der vielen helfenden Hände, einigen athletischen und artistischen Sondereinlagen und der bewährten Anleitung von Zeltmeister Willi wuchs das Zelt schnell in die Höhe. Das ganze fand bei schönstem Sonnenschein statt, denn die angekündigte Regenfront hat einen weiten Bogen um den Garten unseres Rottbruders Dieter F. Kindermann gemacht.
Nach getaner Arbeit hat Rottbruder Christian dann den Grill angeworfen und die hungrige Truppe mit Grillwürstchen und Salaten verköstigt. Und da sich Rottmeister Matthias in vorbildlicher Weise um die Flüssignahrung gekümmert hatte, fand der Abend - wie nicht anders zu erwarten - ein geselliges Ende.
© Ulrich Wischhöfer 2012 - 2020
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